| Weide |
( Salix species ) |
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| Familie der Weidengewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Unterscheidung in die Arten :
Purpurweide ( Salix purpurea ) Auch : Bachweide, Bandweide, Braunfelber, Rosenweide, Hägeweide Bruchweide ( Salix fragilis L. ) Auch : Bitterweide, Brastelfelber, Fieberweide, Krack -, Knackweide, Roßweide, Sprockweide, Sprockel -, Spröckelweide, Sprolweide, Silberweide ( Salix alba ) |
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Verwendet werden: |
Im Frühjahr gesammelte Rinde |
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Pflanzenbeschreibung |
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Man kennt viele Weidenarten (z.B. Salix alba L.: Silberweide,
Salix viminalis L. Korbweide u.a.),
die als Bäume oder Sträucher von sehr unterschiedlicher Größe sein können. Allen gemein ist, dass sie wegen des hohen Wasserbedarfs bevorzugt auf feuchtem Grund wachsen und ihre weiblichen und männlichen Blüten als sog. Weidenkätzchen im Frühjahr vor oder mit dem Austreiben der Blätter erscheinen. Die Weidenrinde wurde schon im Altertum als fiebersenkendes und schmerzstillendes Mittel geschätzt. Aus dem Inhaltsstoff wurde vor gut 100 Jahren der allgemein bekannte Wirkstoff Acetylsalicylsäure (Aspirin) entwickelt. Medizinisch verwendet wird die im Frühjahr gesammelte
Rinde junger Zweige.
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Wirkung und Anwendung |
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| Innerlich | ||
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* Die Pflanze enthält Salizin ( dieser Stoff ist der Schmerzhemmstoffin
z.B. Aspirintabletten ) |
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| Äußerlich | ||
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* Eignet sich für stärkende Bäder |
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Teezubereitung und Dosierung |
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Etwa 1/2 Teelöffel Weidenrinde wird mit ca. 150
ml Wasser kalt angesetzt, kurz zum Sieden erhitzt und nach 5 Minuten abgeseiht. 3 bis 5 mal täglich eine Tasse Tee trinken. |
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| Hinweis ! | ||
| Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren!
Zur Behandlung fieberhafter Erkältungskrankeiten sollte Weidenrinde auch nicht bei älteren Kindern verwendet werden, da es wie bei anderen Salicylaten zur Ausbildung des Reye-Syndroms, einer seltenen aber möglicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung, kommen kann. Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden! Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten oder anderen entzündungshemmenden Schmerzmitteln sowie bei Asthma oder Neigung zu Allergien! Nicht ohne ärztlichen Rat anwenden bei Störungen der Nieren- oder Leberfunktion! Nicht anwenden bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase- Mangel, einer zumindest in Deutschland selten auftretenden Erbkrankheit! Im allgemeinen ist die Behandlung mit Weidenrinde auch über längere Zeit gut verträglich. Empfindliche Personen können jedoch mit Beschwerden im Magen-Darm-Bereich reagieren und selten sind allergische Reaktionen möglich. In diesen Fällen sollte die Behandlung sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. |
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Inhaltsstoffe |
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Salizin, Gerbstoffe, Aldehyde, Pflanzensäure, Flavonoide |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte |
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Geschichte der Pflanze |
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Die Weide ist ein Wächterbaum, in England und Irland
noch häufig an alten Grabstätten zu finden. Als europäische Fieberrinde war die Pflanze schon Dioskurides bekannt. In erster Linie wurde die Pflanze als Schmerz- und Fiebermittel verwendet. Die Rinde wurde für Fußbäder verwendet. Eine aus der Rinde hergestellte Salbe wurde gegen Warzen und Hühneraugen verwendet. |
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