| Waldmeister |
( Galium odoratum )
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| Familie der Rötegewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Gliedkraut, Gliedgänge, Halskräutlein, Herzfreide,
Leberkraut, Sternleberkraut, Teekraut, Unser lieben Frauen Bettstroh, Möske, Möseke, Möserich, Mösch, Meisch, Meister |
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Verwendet werden:
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Blätter
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Pflanzenbeschreibung
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Der in schattigen, feuchten Wäldern bis zu 35 cm
hoch wachsende Waldmeister lässt sich leicht an den quirlig angeordneten Blättern erkennen. Die Pflanze blüht Ende April bis Mai und wird dann zur Herstellung von Maibowle verwendet. Der typische Waldmeistergeruch entsteht erst beim Welkvorgang. Vorkommen in Nord- und Mitteleuropa sowie in Sibirien und Nordafrika.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Waldmeister hilft bei: * Arzneiliche Präparate zur Behandlung von Entzündungen
der weiblichen Geschlechtsorgane
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| Äußerlich | ||
| uninteressant | ||
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Teezubereitung und Dosierung
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1 gehäuften Teel. auf 125ml kochendes Wasser.
5 Minuten ziehen lassen, dann abseien. 2-3 Tassen pro Tag Zur Zubereitung der Waldmeisterbowle oder Maiwein sollte max. 3 g der frischen Pflanze pro Liter verwendet werden. |
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| Hinweis ! | ||
| Bei gelegentlicher Anwendung in normaler Dosierung
sind keine Risiken bekannt.
Die Einnahme hoher Mengen kann akut zu Kopfschmerzen führen. Das in der Pflanze durch den Welkvorgang entstehende und für den typischen Waldmeistergeruch verantwortliche Cumarin steht im Verdacht, bei längerer Anwendung Leberschäden verursachen zu können. Dies führte 1981 zum Verbot, Cumarin als Aromastoff Lebensmitteln zuzusetzen. Bei Langzeitanwendung ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte erforderlich.
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Inhaltsstoffe |
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Kumarine, die bei der Trocknung oder während des Welkens
entstehen. Gerbstoffe, Bitterstoffe, Glycosid
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Geschichte der Pflanze |
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Waldmeister zieht Reichtum an und bringt Sportlern Siege.
Aus verstreuten Lavendelblüten, Waldmeister, Buchsbaum und Rosenblüten machte man eine Bodendekoration für heilige Feiertage ( z.B. Yulfest =Weihnachten ) In Mecklenburg hängte man Kränze aus Waldmeister in die Schlafzimmer.
Kneipp empfahl das Kraut, zusammen mit Erdbeerblättern, als Blutreinigungsmittel.
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