| Wacholder |
( Juniperus communis )
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| Familie der Zypressengewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Reckholder, Weckholder, Quickholder, Krammettsstrauch, Kromvedstrauch,
Kranawittaerstrauch, Kaddig, Kranabit, Kronawit, Machandel, gemeiner Wacholder, Weihrauchbaum, Krammettsbeerenstrauch, Quickholder. Einbeerenbusch, Feuerbaum, Knirkbusch, Wachandel, Jachandel, Machandel, Weckalder, Wechelder, Queckholder |
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Verwendet werden:
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Beeren
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Pflanzenbeschreibung
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Der Wacholder ist ein Baum oder Strauch von bis zu 10
m Höhe. Die immergrünen Blätter sind nadelförmig. Die Scheinbeeren benötigen für die Reife 2 3 Jahre, so dass sich an dem Baum reife (dunkelblaue) und unreife (grüne) Früchte gleichzeitig finden. Das Holz enthält ein würziges Öl und wird zum Räuchern von Fleischwaren verwendet. Der Wacholder ist in Nordasien und Nordamerika beheimatet. In Deutschland und Österreich ist die Pflanze teilweise geschützt. Die Droge wird aus Italien, Kroatien und Albanien importiert.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Wacholderbeeren wirken: * Wacholderöl als Mittel zu Inhalieren in heißes Wasser gegeben bei:
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| Äußerlich | ||
| * Wacholderbeerenmuss zum Auflegen bei Hautausschlägen
und Geschwülsten * Die Tinktur bei rheumatischen Gliederschmerzen. * Anwendung der Wacholdersalbe bei: Juckreiz, Schwellungen, Arthritis und Rheuma |
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Teezubereitung und Dosierung
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1 Teelöffel Wacholderbeeren werden zerquetscht,
mit ca. 150 ml heißem Wasser übergossen
und nach 10 Minuten abgeseiht. 3 bis 4 mal täglich eine Tasse Tee trinken. |
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| Hinweis ! | ||
| Nicht während der Schwangerschaft anwenden! Nicht länger als 4 Wochen anwenden! |
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Inhaltsstoffe |
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die Beeren enthalten bis 2 % ätherische Öle, etwas 30 % Invertzucker,
Gerbstoffe und Flavonoide |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Wacholderbeer - Tinktur : Wacholdersalbe : Räucherung: |
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Geschichte der Pflanze |
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Der Rauch der glimmenden Zweige hat eine reinigende
und schützende Wirkung. Die Pflanze verstärkt die übersinnlichen Kräfte und zieht Liebe an. Im Mittelalter wurde dem Wacholder nachgesagt, das er sterbende am Leben erhielt. Zur Zeiten der Pest wurden große Wacholderfeuer entzündet, die die Luft von den Krankheitserregern reinigen sollten. Auch Krankenzimmer wurden mit Wacholderrauch desinfiziert. Der Rauch soll auch vor Hexen und bösen Geistern schützen. Im mittelalterlichem England befürchtete man, krank zu werden oder zu sterben, wenn man sich am Wacholderholz verletzte. Der heute verwendete Wacholder war bereits bei den Germanen bekannt und verehrt, der von den Griechen und Römern in der Antike verwendete Wacholder war eine andere Sorte der Pflanze. Im Mittelalter wurde der Wacholder zur Bekämpfung der Pest eingesetzt. |
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