| Veilchen |
( Viola odorata )
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| Familie der Veilchengewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Heckenveilchen, Märzenveilchen, Marienstengel, Osterveilchen,
Schwalbenblume, Veigerl, Märzveilchen, Blauvögschen, Blage Öschen, Gufenöndli, Maiennägelein, Veigeli, Veieli, Vigeli, Viölken, Vilken, Vieli. |
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Verwendet werden:
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die Blüte ohne Kelch, die Wurzel
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Pflanzenbeschreibung
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Man findet das Veilchen an Rainen, Hecken, auf Wiesen,
an Waldrändern. Meist im Schatten unter Bäumen. Kleine dunkellila Blütenköpchen.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Veilchentee hilft bei:
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| Äußerlich | ||
| * Der Tee als Gurgelwasser bei: - geschwollenen Mandeln - Mundschleimhaut und Rachenentzündungen * Der Tee kann als Gurgelwasser bei geschwollenem Halse genommen werden * Die frischen Blätter gegen Verletzungen nützlich. dient auch für Umschläge gegen Kopfschmerzen |
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Teezubereitung und Dosierung
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2 Teel. auf 150 ml kochendes Wasser
5 Min. zugedeckt ziehen lassen 2-3 Tassen pro Tag zum gurgeln doppelt so stark |
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| Hinweis ! | ||
| In höherer Dosierung ist der Tee giftig !!! | ||
Inhaltsstoffe |
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Saponine, Bitterstoffe, etwas ätherische Öle, das Alkaloid
Odoratin |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Tinktur :
Aus der ganzen Pflanze wird der Saft gepreßt und mit der gleichen Menge Weingeist vermischt. Dieses läßt man, unter öfterem Schütteln, 8 Tage stehen, dann gießt man des Helle zur Verwendung ab. ( 2 x tägl. 5 Tropfen. ) Veilchen- Sirup : 200 g Blüten werden mit 300ml kochendem Wasser übergossen und 24 Stunden stehen gelassen. Anschließend wird die Masse durch einen Filter ( sehr fein ) abgegossen und mit Wasser auf 350 ml. aufgefüllt. Das Ganze wird mit 650g Zucker erhitzt, bis sich der Zucker gelöst hat. Jetzt muß der Sirup eine violette Farbe haben. Es werden täglich 3 x 1 Eßlöffel genommen. |
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Geschichte der Pflanze |
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Veilchenkränze sollen gegen Kopfschmerzen helfen, das
einschlafen beschleunigen und Ärger besänftigen. Zusammen mit Lavendelblüten, Apfelblüten Schafgarbe und Rosen in Liebestränken verwendet. Die Blätter schützen vor schlechten Einflüssen. Die Pflanze wurde bereits im Altertum medizinisch genutzt, kam aber erst im 10. Jahrhundert nach Europa. Hildegard von Bingen beschreibt die Pflanze im 12. Jahrhundert. Auch der Geruch wurde sehr geschätzt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es von verschiedenen Kräuterbuchschriftstellern genannt. |
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