| Süßholz |
( Glycyrrhiza glabra )
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| Familie der Schmetterlingsblütengewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Kahles Süßholz, Lakritze, Leckerzweig. Der getrocknete
Saft heißt häufig Bärendreck |
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Verwendet werden:
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Blätter
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Pflanzenbeschreibung
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Das Süßholz ist eine langlebige, bis zu 2
m hoch wachsende Staude. Die Pflanze bildet zunächst eine Pfahlwurzel, später ein verholzendes Rhizom und Nebenwurzeln. Die bläulich bis hellvioletten Schmetterlinsblüten stehen in ährenähnlichen, aufrechten Blütenständen. Medizinisch aber auch in der Süßwarenindustrie zur Herstellung von Lakritze werden die im Spätherbst bis Frühjahr gesammelten und getrockneten Nebenwurzeln verwendet. Die Laktrize ist in Europa und Asien anzutreffen.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Süßholz wirkt:
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| Äußerlich | ||
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* In Kräuterbüchern ist folgendes Rezept gegen Rotlauf und
Gesichtsrose zu finden:
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Teezubereitung und Dosierung
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1 Teelöffel Süßholzwurzel werden mit
ca. 150 ml siedenem Wasser übergossen,
5 Minuten am Sieden gehalten und nach dem Abkühlen abgeseiht. 3 mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee nach den Mahlzeiten trinken. |
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| Hinweis ! | ||
| Süßholz ist nicht so ungefährlich,
wie sich der Name anhört. Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden! * Nicht anwenden bei vorliegenden Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems:
* Nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden bei: Nicht in höherer Dosierung oder länger als 4 bis 6 Wochen anwenden! Die Einnahme von Zubereitungen aus der Süßholzwurzel in höherer
Dosierung und / oder über längere Zeit kann zu Wechselwirkungen: Nicht anwenden bei gleichzeitiger Medikation mit herzwirksamen Glykosiden,
blutdrucksenkenden Mitteln, Die gleichzeitige Anwendung kann zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen
oder zu einer Abschwächung der Wirksamkeit führen. Die Einnahme von Zubereitungen aus dem Süßholz kann möglicherweise
den Abbau bestimmter Medikamente Daher sollten Personen, die bereits andere Medikamente einnehmen, vor
der Anwendung ihren Arzt oder |
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Inhaltsstoffe |
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Saponine hauptsächlich Glyzyrrhizin, Triterpene,
mehr als 30 Flavonoide |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Geschichte der Pflanze |
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Bereit von Theophrastos wurde die Pflanze erwähnt,
sie gelangte im Mittelalter nach Mitteleuropa. Hildegard von Bingen erwähnte die Pflanze bereits in ihren Heilpflanzenbeschreibungen. Ab dem 16. Jahrhundert wurde die Pflanze in vielen Gebieten ( Thüringen und Franken ) feldmäßig angebaut. Zum größtem Teil wurde die Wurzel für die Herstellung
der Lakritze verwendet, |
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