| Spitzwegerich |
( Plantago lanceolata )
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| Familie der Wegerichgewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Spitzfederich, Spitz-Wegeblatt, Rippenkraut. Roßrippen,
Lämmerzunge, Lungenblatt, Schafzunge, Heilwegerich, Wundwegerich, Hundsrippe, Hundsblätter, Hundszunge, Romeien, Spießkraut, Spitzenfedern, Spitzewägeli, Spitzeweder, Spitzfederich, |
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Verwendet werden:
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Blätter
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Pflanzenbeschreibung
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Die 5 bis 50 cm hohe Pflanze ist weltweit in den gemäßigten
Zone verbreitet. Die schmallanzettlich geformten Laubblätter sind am Boden in Form einer Rosette angeordnet. Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Der Spitzwegerich ist in Europa, Nord- und Mittelasien verbreitet. Hauptsächlich wird die Droge aus den osteuropäischen Ländern importiert.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Spitzwegerich wirkt gegen: |
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| Äußerlich | ||
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* Der Saft der Pflanze kann in frische Wunden getropft werden, er
hilft bei der Heilung * Auflage der gequetschten Blätter bei:
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Teezubereitung und Dosierung
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2 Teelöffel Droge werden mit ca. 150 ml Wasser
kalt angesetzt, kurz aufgekocht und nach 10 Minuten abgeseiht.
Mehrmals täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. |
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| Hinweis ! | ||
| Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch
sind keine Nebenwirkungen oder Risiken bekannt.
Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder
immer wieder kehren, soll ein Arzt aufgesucht werden. |
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Inhaltsstoffe |
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Indoidglycoside, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Pflanzensäuren,
Flavonoide, Kieselsäure, Mineralstoffe |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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1. Spitzwegerich - Sirup :
Die Blätter werden mit Zucker auf Sirupdicke eingekocht. Von diesem Sirup kann man bei Husten, Erkältung etc. mehrmals täglich 1 Teel. einnehmen. 2. Spitzwegerich- Sirup : 2 gehäufte Doppelhände voll frisch gewaschener Blätter werden durch einen Entsafter gegeben, man mischt Saft und Blätter wieder zusammen, zu dem entstandenem Brei gibt man etwas Wasser, 300 g Zucker und 250 g Bienenhonig. Diese Mischung kocht man unter ständigem Rühren, bis sich alles zu einer dicklichen Mischung verbunden hat. Diese Mischung wird heiß in Gläser gefüllt, verschlossen und kühl aufbewahrt. |
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Geschichte der Pflanze |
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Dioskurides beschrieb die Pflanze als austrocknendes, zusammenziehendes Mittel und setzte sie gegen Blutungen, Geschwüre, Geschwülste, Brandwunden und Bleichsucht ein. Hildegard von Bingen nannte die Pflanze als ein Mittel um sich vor angezauberter Liebe zu schützen und um sich von angezauberter Liebe frei zu machen. Ab dem 16. Jahrhundert wird die Pflanze gegen innere und äußere Wunden genannt und gegen Durchfall, Ruhr, Nasenbluten, Wassersucht, Schwindsucht und Eingeweidewürmer eingesetzt. |
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