| Schafgarbe |
( Achillea millefolium )
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| Familie der Korbblütler | ||
| Weitere Namen | ||
| gemeine Schafgarbe, Tausendblatt, Wiesenschafgarbe, Schafrippe,
Schafzunge, Bauchwehkraut, Fasankraut, Gachelkraut, Garbenkraut, Garbenwurz, Gollenkraut, Garwe, Gerwel, Gor, Gotteshand, Grensing, Grillenkraut, Gritblom, Hasenschartele, Heil aller Schäden, Herrgottsruckenkraut, reine Jase, Kachelkraut, Kachel, Karwekraut, Katzenkraut, Katzenschwanz, Katzenzahl, Källke, Lämmlizunge, Margaretenkraut, Poorblöme, Relck, Releke, Relik, Relitz, Rels, Rippel, Rötlich, Rolek, Rolei, Rülkers, Rulk, Schabab, Schabgarbe, Schnitzelqueck, Schelkraut, Tausendblatt |
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Verwendet werden:
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Blätter und Blüten
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Pflanzenbeschreibung
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Die bis zu 1,5 m hohe, in Europa heimische Pflanze kommt
in vielen Unterarten vor. Medizinisch verwendet werden die Blüten oder das Kraut. Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete entsprechen weitgehend denen der Kamille. Die Schafgarbe ist in Europa, Nordasien und Nordamerika beheimatet. Die Droge wächst wild und wird in Kulturen gezüchtet. Hauptlieferländer sind die südost- und osteuropäischen Länder. Teilweise auch Deutschland.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Schafgarbe wirkt: * Schafgarbe wirkt gegen: |
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| Äußerlich | ||
| * Als Auflage oder Umschlag bei: - Entzündungen der Haut - Geschwüren - schlecht heilenden Wunden - Hautentzündungen - bei wunden Brustwarzen stillender Mütter - äußerliche Wunden und Schäden der Haut |
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Teezubereitung und Dosierung
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2 Teelöffel Schafgarbenkraut mit ca. 150 ml heißem
Wasser übergießen
und 10 Minuten bedeckt ziehen lassen, dann abseihen. 3 bis 4 mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee warm zwischen den Mahlzeiten trinken. |
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| Hinweis ! | ||
| Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit
gegenüber Korbblütlern (z.B. Arnika, Kamillenblüten oder Ringelblumen)! Vor allem die äußerliche Anwendung kann bei bestimmten Personen
zu allergischen Hautreaktionen Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind ansonsten keine Nebenwirkungen
oder Risiken zu erwarten. |
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Inhaltsstoffe |
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0,2 - 1 % ätherische öle, Polyine, Pflanzensäuren, Flavonoide,
Bitterstoffe, Triterpene, Kumarine, Gerbstoffe, Sesquiterpenalkohole, ein Protein-Kohlehydratkomplex |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Schafgarbentinktur :
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Geschichte der Pflanze |
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Dioskurides beschrieb die Pflanze bereits gegen Blutflüsse
und Wunden. Der Sage nach soll der griechische Held Achilles die Heilwirkung der Pflanze entdeckt und angewendet haben. Im Mittelalter war die Schafgarbe ein Mittel gegen Schwindsucht, Pest, Zahnschmerzen, Weißfluß, Menstruationsunregelmäßigkeiten, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und als blutstillendes Mittel. |
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