| Rosmarin |
( Rosmarinus officinale )
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| Familie der Lippenblütler | ||
| Weitere Namen | ||
| Antonskraut, Meertau, Kranzenkraut, Hochzeitsblümchen, Rosmarein, Rosamarei, Röslimarie, Rosmariggen. | ||
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Verwendet werden:
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Blätter und Blüten
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Pflanzenbeschreibung
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Die im Mittelmeergebiet heimische Pflanze ist ein 50
bis 150 cm hoher, immergrüner Halbstrauch mit nadelförmigen
Blättern und duftet aromatisch. Besonders die italienische und französische Küche schätzt den Rosmarin als Gewürz. Rosmarin ist im Mittelmeergebiet beheimatet und wir dort auch in vielen Ländern angebaut. Die Droge wird aus Marokko, Tuniesien, Spanien und Südosteuropa importiert.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Innerlich eingenommen fördert es den Appetit und wirkt gegen: |
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| Äußerlich | ||
| * Waschungen bei: - Akne - Mitessern - Hautunreinheiten * in Form von Salben oder Ölen angewandt wird es zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Erkrankungen eingesetzt * Zum einreiben geschwollener Füße *Als Kreislaufanregendes Vollbad: 50 gr Rosmarin mit 1L kochendem Wasser 30 Min. zugedeckt ziehen lassen |
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Teezubereitung und Dosierung
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Tee:
Ein knapper Teelöffel Rosmarinblätter werden mit ca. 150 ml heißem Wasser übergossen und nach 15 Minuten abgeseiht. 3 bis 4 mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee warm zwischen den Mahlzeiten trinken. Bäder:
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| Hinweis ! | ||
| Während der Schwangerschaft sollten keine
Zubereitungen aus Rosmarinblättern wegen möglicher toxischer Wirkung des ätherischen Öls verwendet werden! Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen
bekannt. |
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Inhaltsstoffe |
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bis 2,5 % ätherisches Öl ( Zineol, Kampfer, Linen ), Gerbstoffe,
Bitterstoffe, Flavonoide, Triterpensäure |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Rosmarin- Wein :
In 1 liter Weißwein setzt man eine kleine Handvoll Rosmarin an, es soll mindestens 1 Woche in der Wärme ( besser 14 Tage ) stehen, dann abseihen. Dieses wirkt auch stark urinausscheidend. Rosmarin Tinktur : Man setzt 100 g . getrocknetes und zerkleinertes Kraut mit 0,2 l. Branntwein oder 60 - 70 % igem Alkohol an. Dieses läßt man 10 - 14 Tage in der Wärme ziehen. Von dieser Tinktur können 3 x tägl. 20 - 30 Tropfen genommen werden. Das Verräuchern von Rosmarin säubert die Luft von Krankheitskeimen und schlechten Bestandteilen. Rosmarinrauch durch die Nase gezogen ist wirkungsvoll gegen Husten und Schnupfen. |
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Geschichte der Pflanze |
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Rosmarin gehört zu den Kräutern des Vierräuber oder
Pestessigs, dieser ist im Kapitel Ätherische Öle beschrieben. In der Antike wurde die Pflanze bereits als Zierpflanze verwendet. Rosmarin spielte im Aphrodite - Kult eine große Rolle. Dioskurides berichtete vom Rosmarin, er sein eine erwärmende Pflanze, die Gelbsucht heile und kräftigenden Salben zugesetzt werde. Bereits sehr früh wurde die Pflanze über die Alpen nach Mitteleuropa gebracht. Erwähnung fand die Pflanze bereits im Capitulare de vilis, um das Jahr 820 n. Chr. Im St. Gallener Klosterplan. Kräuterbücher des 16. Jahrhunderts nannten die Pflanze als Mittel zur Steigerung der Gedächtnisleistung, zur Erhaltung der jugendlichen Frische, Als Vorbeugemittel und Gegengift gegen die Pest. Auch wurde die Pflanze zum würzen von Wein und Bier, als Küchenkraut und zur Parfümherstellung verwendet. |
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