| Ringelblume |
( Calendula officinalis )
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| Familie der Korbblütler | ||
| Weitere Namen | ||
| Goldblume, Totenblume, Ringel, Weinblume, Warzenkraut, Studentenblume,
Stinkblume, Sonnenwende, Ringelrose, Regenblume, Blesch -, Brügams -, Butter -, Dann -, Donn -, Dotterblume, geel Gölling, Gelken, Gilken, Goldblume, Golden Blume, Goltje, Hünneblome, Jungerlblume, Ringerlblume, Ringeli, Ringelken, Ringelrose, Sonnenwende, Weckbröseln |
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Verwendet werden:
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Blüte
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Pflanzenbeschreibung
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Die bis zu 50 cm hoch wachsende, meist einjährige
Ringelblume ist heimisch in ganz Mittel- und Südeuropa, Westasien und den USA. In vielen Gärten findet sie sich auch als Zierpflanze, da sie den ganzen Sommer hindurch blüht. Nach dem Pflücken riecht sie unangenehm. Die Ringelblume ist in Mittel-, Süd- und Osteuropa beheimatet. In den USA und Westasien gedeiht die Droge mittlerweile auch.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Die Ringelblume wirkt: * Sie hilft gegen: |
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| Äußerlich | ||
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* Ringelblumensalbe hilft bei: |
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Teezubereitung und Dosierung
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1 bis 2 Teelöffel Ringelblumenblüten werden
mit ca. 150 ml heißem Wasser
übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. |
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| Hinweis ! | ||
| Nicht verwendet werden sollten Ringelblumen
bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern!
Ringelblumen selbst können vor allem bei längerer äußerlicher
Anwendung Allergien auslösen und zu Kontaktekzemen führen. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen
bekannt. |
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Inhaltsstoffe |
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die Blüten enthalten bis 0,4 % ätherisches Öl ( darin sind
Menthon, Isomenthon, Terpinen, Kadinene, Karyophyllen ), Flavonoide, Oleanolsäureglycoside,Triterpenalkaloide,
Bitterstoffe, Sesquiterpenlakton. |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Wurde in Kombination innerlich ( Tee ) und äußerlich
( Salbe ) auch gegen Hautkrebs eingesetzt.
Ringelblumensalbe : 4 - 6 g frisch ausgepreßten Ringelblumensaft mit 30 g frischer, ungesalzener Butter vermischen. Dieses Mittel sollte man immer im Hause haben. Auch als Fertigprodukt im Handel. |
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Geschichte der Pflanze |
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Es ist nicht bekannt, ob die Pflanze bereits im Altertum
verwendet wurde. Im 12 Jahrhundert wurde die Pflanze von Hildegard von Bingen erwähnt ( sie nannte die Pflanze Ringula ). Unter Albertus Magnus gewann die Pflanze einen Ruf als Mittel gegen den Biß giftiger Tiere. Heute fehlt die Pflanze wohl in keinem Bauerngarten. |
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