| Quendel |
( Thymus pulegioides )
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| Familie der Lippenblütler | ||
| Weitere Namen | ||
| Büchalmairon, niederer Kaspar, Chölm, Deimianche, Demutkraut,
wild Eisbet, Feldkäm, Feldkömelkraut, Unser lieben Frauen Bettstroh, Gundelkraut, Gundling, Hühnerklee, Hühnerköl, Hühnerkraut, Hühnerpolei, Jungfernzucht, Kandelkraut, Karwendel, Kienle, Kienlen, wilder Köhm, Kost, Kostes, Kostez, Kudlkraut, Kückenkömel, Kulkraut, Kuttelkraut, Magaro, Marien Bettstroh, Mattenkölen, Quandel, wilder Rosmarin, wilde Simion, Steinbleie, Steinmaseron, Thymian, Thymiänchen, wilder Zimmet, Zimis |
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Verwendet werden:
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das blühende Kraut
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Pflanzenbeschreibung
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Rasiger Halbstrauch mit bis zu 40cm langen, kriechenden
Stengeln. Stengel vierkantig, nur an den Kanten behaart. Die Blütentriebe sind 2-15cm hoch, mit ovalen bis lanzettlichen, gradrandigen Blättern und kleinen, rosa Lippenblüten. Ganze Pflanze riecht zerrieben stark aromatisch.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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*Der Tee wirkt bei: * er ist: |
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| Äußerlich | ||
| * Als Badezusatz bei: - Rheumatismus - schlechtem Schlaf - Nervenschwäche. * Quendelöl wirkt zum einreiben bei: - Rheuma und Ischias - rheumatischen Beschwerden und rheumatischen Schmerzen - Lähmungen - Kopfschmerzen zum einreiben der Stirn, der Schläfen, des Nackens * Anwendung auch im beruhigendem Kräuterkissen |
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Teezubereitung und Dosierung
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2 Teel. auf 150 ml kochendes Wasser
10 Min. zugedeckt ziehen lassen 2-3 Tass pro Tag |
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| Hinweis ! | ||
| keine bekannt | ||
Inhaltsstoffe |
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bis 0,6 % ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Quendelöl :
Man übergießt 10 -15 g. zerkleinertes Kraut mit 0,1 l . Rosenöl und 0,1 l gutem Essig. Diese Mischung läßt man 1 Woche in der Wärme ziehen. Dann erhitzt man bis zum Sieden und gießt ab. Für ein Vollbad benötigt man 150 - 200 g. Quendel. |
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Geschichte der Pflanze |
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Ein Thymianart wird bereits von Plinius und Dioskurides
als Heilpflanze genannt, wahrscheinlich handelt es sich dabei um eine verwandte Art. Zu dieser Zeit galt der Thymian als ein Mittel gegen Schlangen und Skorpione und war damit auch Bestandteil des Theriaks. In Mitteleuropa wird die Pflanze von Hildegard von Bingen erstmals genannt.. In den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts wird der Thymian gegen Wehenschmerzen nach der Geburt, als magenstärkendes, harntreibendes, schweißtreibendes Mittel genannt. Die Wirkung auf Lunge und Atmungsapparat wurde noch nicht besonders berücksichtigt. Im Mittelalter galt die Pflanze auch als eines der stärksten Mittel zur Dämonenabwehr, mit dem Thymian verbanden sich viele abergläubische Vorstellungen. Thymian wurde für viele Volksbräuche benötigt. |
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