| Melisse |
( Melissa officinalis )
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| Familie der Lippenblütler | ||
| Weitere Namen | ||
| Frauenkraut, Zitronenkraut, Limonikraut, Mutterkraut, Herbstkraut,
Gartenmelisse, Biengras, Bienenkraut, Herzkraut, Honigblume, Immenblatt, Wanzenkraut |
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Verwendet werden:
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Blätter
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Pflanzenbeschreibung
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Die ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet
und Westasien beheimatete Zitronenmelisse wird schon seit dem griechisch- römischen Altertum als Heilpflanze, aber auch als Bienenweide verwendet. Die Pflanze wird bis zu 90 cm hoch, die Blätter riechen und schmecken vor der Blüte zitronenartig. Zitronenmelisse wird auch in der Küche zum Würzen von Süßspeisen und Getränken geschätzt. Verwechslungen mit der Zitronenkatzenminze kommen häufig vor. Die Melisse ist im Balkan, Klein- und Westasien beheimatet. In Sachsen-Anhalt, Thüringen, Franken, Süddeutschland, Spanien, Südfrankreich und Osteuropa wird die Pflanze angebaut und importiert.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Melissentee wirkt bei: |
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| Äußerlich | ||
| * Äußerlich wird sie zur Behandlung von Virusinfektionen
der Haut (z.B. Fieberbläschen) angewandt. * Die frisch zerquetschten Blätter werden aufgelegt bei: - Wunden - frischen Bienen- und Wespenstichen - wirkt schmerlindernd und kühlend. * Bäder mit Melisse wirken beruhigend und aufbauend |
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Teezubereitung und Dosierung
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1 bis 3 Teelöffel werden mit ca. 150 ml siedendem
Wasser übergossen, abgedeckt und nach 10 Minuten abgeseiht.
Mehrmals täglich eine frisch bereitete Tasse Tee trinken. |
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| Hinweis ! | ||
| Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen und Risiken bekannt. | ||
Inhaltsstoffe |
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0,2 % ätherische Öl, Bitterstoffe, Chlorogensäure, Kaffeesäure,
Triterpene, Flavonoide. |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Karmeliter- Geist : 150 Teile Spiritus, 250 Teile Wasser, 15 Teile Melisse, 12 Teile Zitonenschale,
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Geschichte der Pflanze |
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Aus dem Kraut wird auch heute noch mit Muskatnuß, Zimt
und Gewürznelken der Karmelitergeist hergestellt. Im Mittelalter gelangte die Pflanze in die Klostergärten, um das 16. Jahrhundert zog die Pflanze in die Gärten der Bevölkerung ein. |
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