| Linde |
Sommerlinde ( Tilia platyphyllos) Winterlinde ( Tilia
cordata)
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| Familie der Lindengewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Bastholzlinde, Schmeerlinde, Augustlinde, Steinlinde, Hartlinde,
Waldlinde, die Sommerlinde auch Frühlinde, Winterlinde auch Spätlinde. |
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Verwendet werden:
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Blüten und Blätter
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Pflanzenbeschreibung
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Die Winterlinde ist ein stattlicher Baum mit geschlossener
Krone, der bis zu 30 m hoch und mehrere hundert Jahre alt werden kann. Die grünlich-gelben Blüten verströmen einen angenehmen Duft. Medizinisch verwendet werden die Blüten der Winter- und der Sommerlinde (Tilia platyphyllos Scop.) und deren Hybride. Verfälschungen können mit anderen Lindenarten, z.B. der Silberlinde (Tilia tomentosa Moench.) vorkommen. Die Winterlinde stammt aus Europa. Die Droge wird aus China, den Balkanländern und der Türkei importiert.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
| * Winter- und Sommerlinde sind gleichwertig: - stark harntreibend - schweißtreibend und krampfstillend bei Erkältungen - als Magen- und Beruhigungsmittel - gegen Schlag -, Krampf -, Schwindelanfälle * Lindenblüten haben sich auch als hervorragendes Mittel nach einer Unterkühlung bewährt. * Mundspülungen bei Entzündungen |
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| Äußerlich | ||
| * Bäder mit dem Aufguß von Lindenblüten eignen sich gegen
Nervenschmerzen - durchblutungsfördernd * pflegend und befeuchend für trockene Haut und Haar |
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Teezubereitung und Dosierung
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2 Teel. auf 150 ml kochendes Wasser
10 Min. zugedeckt ziehen lassen 2-3 Tassen pro Tag |
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| Hinweis ! | ||
| Während der Behandlung ist auf ausreichende
Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Lindenblütentee sollte nicht über längere Zeiträume,
z.B. als Kräutertee verwendet werden. |
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Inhaltsstoffe |
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Schleim, Gerbstoffe, Flavonoide, verschiedene Säuren, ätherisches
Öl |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Bei nervösen Leuten soll bereits der Aufenthalt in der
Nähe von blühenden Linden gegen Ihre Beschwerden helfen
( wahrscheinlich eine ätherische Wirkung ) |
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Geschichte der Pflanze |
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Wahrscheinlich geht die medizinische Verwendung sehr
weit zurück, gesicherte Belege dafür lassen sich aber erst im Mittelalter
finden. Hildegard von Bingen beschreibt die Pflanze bereits im 12 Jahrhundert. |
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