| Lavendel |
( Lavandula angustifolia )
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| Familie der Lippenblütler | ||
| Weitere Namen | ||
| Spiker, Balsam, Fanda, Hirnkraut, Nervenkräutlein, Schwindelkraut,
Zitterblümchen, echter Lavendel, Lawendel, Lavander, Fander, Fanderli, Flander, Flanderli, |
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Verwendet werden:
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Blüten und Blätter
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Pflanzenbeschreibung
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Die im Mittelmeerraum beheimatete Pflanze wird vor allem
in Südfrankreich kultiviert, wo man im Juli und August weite Felder
der violett blühenden, charakteristisch duftenden Sträucher bewundern kann. Der bis zu 60 cm hoch wachsende, winterharte Lavendel wird auch bei uns in den Gärten als Zierpflanze geschätzt. Der Lavendel ist im Mittelmeer beheimatet. Die Droge wird aus Frankreich, Spanien und Südosteuropa importiert.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Lavendel wirkt: * Innerlich eingenommen helfen Lavendelblüten bei: * Lavendelöl wirkt bei: |
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| Äußerlich | ||
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* Wegen seiner antiseptischen Wirkung wird Lavendel gerne in Heilsalben
verwendet * Lavendelöl wirkt als Einreibemittel bei : |
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Teezubereitung und Dosierung
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Tee:
1 bis 2 Teelöffel Lavendelblüten werden mit ca. 150 ml heißem Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. Mehrmals täglich, besonders am Abend vor dem Schlafengehen eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Lavendelöl: Badetherapie: |
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| Hinweis ! | ||
| Lavendelöl kann in seltenen Fällen
Allergien auslösen.
Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch sind keine Gegenanzeigen oder Nebenwirkungen bekannt. |
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Inhaltsstoffe |
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3 % ätherisches Öl ( Lavendelöl ), Zineol und Kampfer, Gerbstoffe,
Kumarinverbindungen, Flavonoide |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Weißwein mit Lavendelblüten vermischt und mit etwas
Rosenessig versetzt,
14 Tage ziehen lassen, ist ein hervorragendes Mittel gegen Depressionen. Lavendel kann als Duftstoff verräuchert werden. |
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Geschichte der Pflanze |
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Lavendel wird als Gabe für die Götter in die Mittsommerfeuer
eingestreut. Als Bestandteil von Liebestränken soll Lavendel Männer anziehen. Lavendel im Haus bringt Frieden, Freude und Heilung. Hildegard von Bingen führte bereits eine Pflanze Lavendula auf, die Nutzung der Pflanze geht aber mit Sicherheit noch weiter in der Geschichte zurück. Wegen des aromatischen Duftes wurde die Pflanze bald zu einem Bestandteil der Bauerngärten. Sie wurde wirkungsvoll als Mottenpulver verwendet. Die Anwendung als Räuchermittel war auch sehr früh bekannt. |
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