| Labkraut |
( Galium verum )
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| Weitere Namen | |
| Beinritzenkraut, Bitterstielkraut, Bettstroh, Liebfrauenstroh,
Magerkraut, Milchgerinnkraut, Sternkraut, Unserer Frauen Bettstroh, Waldstroh, Wegstroh, Wundstillkraut, |
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Verwendet werden:
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das blühende Kraut
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Pflanzenbeschreibung
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| eine bis 60 cm. hoch werdende Pflanze, die goldgelb
blüht und unscheinbare Blätter hat. |
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | |
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Der Aufguß wird angewendet bei : Nierenleiden und auch manchen Nierenvereiterungen, ( diese Wirkung kann man mit Goldrute und Taubnessel,zu gleicher Mischung, noch verstärken ). Reinigt Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere und Milz, bei Nierenschrumpfung, Gebärmutterbeschwerden, Kropfleiden, Nervenleiden, Epilepsie, Hysterie, Nierenleiden, Nierenvereiterungen Der Saft, mit Butter vermischt, bei : Zungenkrebs,Krebsgeschwüren aller Art. In früher Zeit wurde Labkraut auch bei Gebärmutterbeschwerden und als Wundkraut sehr geschätzt. |
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Teebereitung :
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1 gehäuften Teel. auf 125ml kochendes Wasser.
5 Minuten ziehen lassen, dann abseien. 2-3 Tassen pro Tag |
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| Äußerlich | |
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mäßig interessant, bei Hautproblemen. |
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| Hinweis ! | |
| keine bekannt |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Salbe : frische, zimmerwarme Butter wird mit dem Saft zu einer Salbe
verrührt. Diese wird im Kühlschrank aufbewahrt. |
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Geschichte der Pflanze |
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Im Altertum verwendeten bereits die Griechen und Römer
Schachtelhalmarten. In Griechenland war die Pflanze unter dem Name "Hippuris" genannt und von Dioskurides beschrieben. Im 12. Jahrhundert empfahl Albertus Magnus die Pflanze als blutstillendes Mittel. In den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts war die Anwendung von Zinnkraut als medizinische Indikation an der ersten Stelle zu finden. Durch viele Jahrhunderte hindurch wurde die Pflanze als Putzmittel für Zinngeschirr verwendet. Kneipp verwendete die Pflanze gegen Harnbeschwerden, gegen Blutungen und Bluterbrechen, Blasenkatarrh. |
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