| Hauhechel |
( Ononis spinosa )
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| Familie der Schmetterlingsblütler | ||
| Weitere Namen | ||
| Ochsenbrech, Weiberzorn, Weiberkrieg, Eisenkraut, Stallkraut,
Hechelkraut, Harnkraut, Steinwurzel, dornige Hauhechel, Aglarkraut, Triefkraut, Eindorn, Einhagel, Gundeldorn, Hackelkraut, Hachelkraut, Harthäckel, Hartreckelte, Hahntjes, Hasenblume, Heudorn, Heuschel, Höhldorn, Huldorn, Hofdorn, Huhackeln, Katzenspeer, Kuhschwer, Lahmdorn, Liften, Liftendorn, Pflugsterz, Quetsenkraut, Rutrickelte, Schmalhefen, Schafhecheln, Finstern, Finsterstachel, Stachelkraut, Stallkraut, Weiste, Weißei, Weichsen, Wigse, Witschge, Wiste, Frauenstreit, Mädekrieg, Weiberkrieg, Weiberklatsch, Weiberzorn, Nacht und Tag, Wiefenkraut, Wievekritwortel, wiwkrut, Wiwerdorn, Wriewkrit |
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Verwendet werden:
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die Wurzel
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Pflanzenbeschreibung
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Der dornige, niedrige Halbstrauch mit schönen,
rosa-farbenen Blüten, fällt durch seinen unangenehmen Geruch
auf und kommt überall in Europa, Westasien und Nordafrika vor.
Verwendung findet die lange Pfahlwurzel. Die Heimat der Pflanze ist Europa, Nordafrika und Westasien.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
| * die Abkochung der Wurzel wirkt: - auf die Niere als harntreibendes Mittel - blutreinigend - gegen Harn- und Steinbeschwerden - bei Neigung zu Harnsäurebildung - bei Ödemen - bei Blasenkatarrh und Nierenentzündung - regt die Verdauungsdrüsen an * Die volksmedizinische Anwendung bei Gicht und Rheuma ist nicht belegt |
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| Äußerlich | ||
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uninteressant
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Teezubereitung und Dosierung
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Etwa 2 Teelöffel Hauhechelwurzel werden mit ca.
150 ml kochendem Wasser übergossen,
warm gehalten und nach 30 Minuten abgeseiht. 2 bis 3 mal täglich eine Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken. Anwendungsdauer nur 3Tage, da die Wirkung nachlässt. Nach einer Pause von mehreren Tagen kann die Anwendung fortgesetzt werden. |
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| Hinweis ! | ||
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Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch sind keine Nebenwirkungen
bekannt. Es sollte aber darauf geachtet werden, |
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Inhaltsstoffe |
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bis 0,1 % ätherisches Öl, Flavonoide |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Geschichte der Pflanze |
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Schon von den antiken Autoren wurde die Pflanze als
Unkraut, aber auch als Arzneikraut beschrieben.
Dioskurides erwähnt die Pflanze als harntreibendes Mittel und beschreibt eine Zubereitung der Wurzel mit Essig als Mittel zu Mundspülen gegen Zahnschmerzen. Im 16. und 17. Jahrhundert beschreiben die Kräuterbücher
die Pflanze als Mittel gegen Harnverhaltung, Steinleiden, Gelbsucht,
Menstruationsstörungen und Feigwarzen. |
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