| Goldrute |
( Solidago virgaurea )
|
|
| Familie der Korbblütler | ||
| Weitere Namen | ||
| Unsegenkraut, Heidnisch Wundkraut, Echte Goldrute, gemeine
Goldrute, Heilwundkraut, St. Petristab, Stockschwungkraut, Wisselnkraut, Gülden Wundkraut. |
||
|
Verwendet werden:
|
die oberen Teile der blühenden Pflanze
|
|
|
|
||
|
Pflanzenbeschreibung
|
||
|
Die Echte Goldrute ist ein ausdauerndes, bis zu 1 m
hoch wachsendes Kraut mit aufrechtem, oberwärts verzweigtem Stängel.
Die gelben Blüten sitzen in zusammengesetzten Trauben. Die Pflanze erscheint in vielen verschiedenen Formen. Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Verwendet wird aber auch das Kraut der Riesengoldrute (Solidago gigantea) und der Kanadischen Goldrute (Solidago canadensis). Die Goldrute ist in Asien und Europa beheimatet.
|
||
|
|
||
|
Wirkung und Anwendung
|
||
| Innerlich | ||
|
* Der Aufguß des Goldrutenkrautes wird verwendet gegen: * Auch angezeigt bei Blutwäsche wegen unzureichender Reinigung
des Blutes durch die Niere.
|
||
| Äußerlich | ||
|
* Wird zur Behandlung von Wunden, sowie Hautkrankheiten verwendet
|
||
|
Teezubereitung und Dosierung
|
||
|
Ein Teelöffel getrocknetes Goldrutenkraut wird
mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen
und nach 10 bis 15 Minuten abgeseiht. 2 bis 4 mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee zwischen den Mahlzeiten trinken. |
||
| Hinweis ! | ||
| Nicht ohne ärztlichen Rat während
Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern unter 12 Jahren anwenden! Während der Behandlung auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten! Nicht anwenden bei Ödemen aufgrund von Erkrankungen der Niere oder des Herzens! Bei diesen Krankheiten ist eine ärztliche Behandlung erforderlich. Bei über mehrere Tage anhaltenden Beschwerden, bei Fieber, Blut im Urin oder bei immer wiederkehrenden Beschwerden ist ein Arzt aufzusuchen! Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Goldrute oder anderen Pflanzen aus der Familie der Korbblütengewächse! |
||
Inhaltsstoffe |
||
verschiedene Flavonoide ( Rutosid, Kämpferol, Querzetin
), Saponine, des Phenolglycosid Leiokarposid, ätherisches Öl, Pflanzensäuren, Gerbstoffe. |
||
|
|
||
|
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
|
||
|
***
|
||
|
Geschichte der Pflanze |
||
|
In den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhundert
wurde ein Verwendung des Krautes als Wundkraut beschrieben.
Es konnten Auflagen gemachte werden oder das Pulver in Wunden gestreut werden. Die Goldrute galt als harntreibendes mittel und wurde auch gegen Nierensteine angewendet. |
||