Gänseblümchen
( Bellis perennis )
Familie der Korbblütler
Weitere Namen
Maßliebchen, Augenblümchen, Gänseliese, Gänseagerl, Gänsekraut, Georgenblume, Himmelblume, Katzenblume,
Maiblume, Mairöserl, Märzblume, Margarittenblume, Marienblume, Monatsblume, Müllerblume, Mutterblümchen,
Mutterblümchen, Mutterrockblume, Maifüßchen, Maliescher, Maddeseblümchen, Margaretel, Margaretenblume,
Margenblume, Markblome, Marlblom, Massüßelen, Matzelieschen, , Mühleblümli, Müllerblümli, Osterblümel,
Ringelöslein, Sommerröslin, Schweizgerler, Wandeleien, Wasenblümli, Wieseli
Verwendet werden:
die Blüten

Pflanzenbeschreibung
Bekannte Wiesenpflanze, mit weißen Blütenblättchen.


Wirkung und Anwendung
Innerlich
* es wirkt :
- krampflösend
- schmerzlindernd
- kühlend
- auflösend
- zerteilend
- leicht abführend
- krampfstillend

* Frühjahrskuren zur Blutreinigung

* Ausserdem bei:
- Brustleiden
- Rheuma
- Verschleimung
- Gicht
- Husten
- Auszehrung
- Nieren- und Blasenleiden
- Darmentzündung
- innerer Hitze
- Kolikschmerz
Äußerlich
* Als Teeauflage bei:
- Wunden
- Ausschlägen
- Entzündungen

* Aus Gänseblümchen hergestellte Salben und Pflaster können Gliederschmerzen beheben

* In der Kosmetik reguliert es übermässige Talkproduktion der Haut
Teezubereitung und Dosierung
2 Teel. auf 125 ml kochendes Wasser
10 Min. zugedeckt ziehen lassen
2-3 Tassen pro Tag
Hinweis !
keine bekannt
Inhaltsstoffe
etwas ätherisches Öl, Saponine, Gerbstoffe, Schleim

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte

Sirup :
Man nimmt das ganze Kraut und brüht es mit heißem Wasser auf, etwas stehen lassen und dann abgießen und das Kraut leicht auspressen.
Nun gibt man eine entsprechende Menge Kandiszucker dazu und kocht diese Mischung auf Sirupdicke ein.
Geschichte der Pflanze
Unter dem Namen "Tausendschönchen" wurden Gänseblümchen bereits um 1539 als Zierpflanzen in die Gärten geholt.
Im Buch "Garten der Gesundheit" findet man die Pflanze bereits 1485 als Heilmittel.
In den Kräuterbüchern des 16. Jahrhundert findet die Pflanze große Beachtung als Wundkraut.
Seit dem 18. Jahrhundert werden die roten Gänseblümchen in den Apotheken als Heilmittel angeboten.