| Frauenmantel |
( Alchemilla vulgaris )
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| Familie der Rosengewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Aschnitz, Helft, Löwenfuß, Sinau, Wundwurz, Taubecher, Taukraut,
Jungfernmantel, Sinäuglein, gemeiner Frauenmantel, Marienmantel, Eisenkraut, Unserer lieben Frauen Mantel, Gänsefuß, Gänselgrün, Helft, Herrgottsmäntelchen, Johannisblume, Löwenfuß, Löwentapp, Löwentritt, Mantelkraut, Marienkraut, Milchkraut, Muttergottesmäntelchen, Neuneck, Ohmkraut, Parasol, Regendächle, Schatthütlikraut, Silberkraut, Sinnau, Sintau, Sonnenblätter, Taublatt, Tauschüsseli, Taumantel. |
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Verwendet werden:
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das Kraut
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Pflanzenbeschreibung
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Die überall auf der nördlichen Erdhalbkugel
vorkommende, 30 bis 50 cm hohe Staude, besitzt kleine, unscheinbare, gelbgrüne Blüten. Der Name Alchemilla soll darauf zurückgehen, dass im Mittelalter der sich in den kelchartigen Blätter gesammelte Tau von Alchemisten zur Bereitung des Steins der Weisen verwendet wurde. Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Die Pflanze ist in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet. Der Drogenimport erfolgt über Ungarn, Polen, Bulgarien und Tschechien.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Das Frauenmantelkraut enthält Gerbstoffe und Flavonoide und
wird innerlich genommen gegen: |
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Äußerlich
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* Verwendung als Wundmittel, als Salbe oder Umschlag
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Teezubereitung und Dosierung
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2 Teelöffel Frauenmantelkraut werden mit 150 ml
siedendem Wasser übergossen
und nach 10 bis 15 Minuten abgeseiht. 3 bis 5 mal täglich eine Tasse Tee trinken |
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| Hinweis ! | ||
| Durchfälle, die länger als 2 Tage
andauern oder mit Blutbeimengungen oder Fieber einhergehen, bedürfen der Behandlung durch den Arzt. Durchfälle im Säuglings- oder Kleinkindalter bedürfen immer einer sofortigen ärztlichen Behandlung! Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Risiken oder Nebenwirkungen bekannt. |
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Inhaltsstoffe |
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Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Badezusatz : 250 g getrocknetes Kraut, im Kaltansatz, über Nacht stehen lassen, aufkochen und dem Badewasser beigeben. Kräuterauflage : Das Kraut mit dem Nudelholz quetschen und auflegen, mit einem Tuch oder einer Binde fixieren. |
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Geschichte der Pflanze |
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Die in Hoch - und Mittelgebirgslagen vorkommende Pflanze
wird erstmals im Jahre 1485 als Heilmittel erwähnt. Damals war der Frauenmantel eines der wirkungsvollsten Mittel gegen Wunden und als Auflage für Knochenbrüche verbreitet. Er wurde auch zu Behandlung von Weißfluß und Epilepsie empfohlen. Die Alchimisten im Mittelalter nutzten den Tautropfen, der sich morgens in den Blätterkelchen sammelte, als Heilmittel und versuchten mit seiner Hilfe Gold herzustellen, er sollte auch helfen, den Stein der weisen zu finden. |
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