| Fenchel |
( Foeniculum vulgare )
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| Familie der Doldengeächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Brotsamen, Fenikel, Fenis, Fenkel, Frauenfenkel, Bitterfenchel, Wilder Fenchel, Fenikl, Fenköl, Finchel, Frauenfenchel. | ||
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Verwendet werden:
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die Samen
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Pflanzenbeschreibung
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Die Pflanze wird 80 - 160 cm hoch , die Pflanze hat
Dunkelrote Blätter, kleine goldgelbe Blüte Allgemein bekannt ist der Fenchel als Gemüse und Gewürz, arzneilich verwendet werden die Fenchelfrüchte. Ursprünglich war der Fenchel im Mittelmeergebiet beheimatet. Allerdings findet man die Pflanze mittlerweile auch in Europa, Asien und in Teilen Südamerikas und in Afrika. Drogenimporte kommen aus China, Rußland, Bulgarien, Ungarn und Ägypten.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Die günstige Wirkung des Fenchels auf die Verdauung insbesondere
bei Blähungen gilt als gesichert. |
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Äußerlich
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* Gemüsefenchel glättet und stärkt Haut
und Haar
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Teezubereitung und Dosierung
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Tee:
1 - 3 Teelöffel Fenchelfrüchte werden zerquetscht, mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen und nach 5 bis 10 Minuten abgeseiht. 2 bis 4 mal täglich eine frisch zubereitete Tasse Tee warm zwischen den Mahlzeiten trinken. Tagesdosis: 5 g bis 7 g Droge Fertigpräparate:
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| Hinweis ! | ||
| Selten sind allergische Reaktionen auf Fenchel
bekannt geworden. Personen mit Sellerieallergie können auch auf Fenchel
reagieren.
Zubereitungen mit einem hohen Gehalt an ätherischen Öl (z.B.
reines Fenchelöl) können vor allem nach Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche dauern oder immer
wieder kehren, ist eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich. |
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Inhaltsstoffe |
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4% ätherisches Öl ( besteht zu 50 - 70 % aus Trans-anethol
und etwas Fenchon ), Methychavikol, Anisaldehyd, Terpenkohlenwasserstoffe, fettes Öl, Proteine, Flavonoide, Zucker, Schleim. |
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Fenchelhonig : Mischung aus Fenchelsirup und Bienenhonig . Das Mischungsverhältnis 1 : 1 , man kann auch noch Fenchelöl zufügen. Fenchelsirup : 50 g. zerquetschte Fenchelsamen werden mit 25 g. Weingeist angesetzt und mit ¼ Liter Wasser übergossen. Diese Mischung 24 Stunden bei Zimmertemperatur ansetzen. Anschließend abgießen und auspressen. Aus 200 g. der Lösung und 300 g. Zucker wird dann der Sirup gekocht. |
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Geschichte der Pflanze |
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Wahrscheinlich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum.
Bereits Dioskurides beschrieb die Pflanze sehr ausführlich, er nannte sie Marathon. Die Römer brachte die Pflanze über die Alpen und führten sie im europäischem Raum ein. Der römische Name Foenicolum wurde in der ersten Zeit übernommen. 816 n- Chr. war die Pflanze bereits im St. Gallener Klosterplan verzeichnet. Aufgeführt in der "Physika" der Hildegard von Bingen. Im 16 Jahrhundert war die Pflanze bereits in vielen Gärten zu finden und weit verbreitet. Danach nahem die Pflanze auch ihren Weg als Würzmittel für Backwaren. |
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