| Eukalyptus |
( Eucalypti folium )
|
|
| Familie der Myrtengewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Blaugummibaum, Eucalyptusbaum, Fieberbaum, Fieberheilbaum |
||
|
Verwendet werden:
|
die Blätter
|
|
|
|
||
|
Pflanzenbeschreibung
|
||
|
Der schnell wachsende, bis zu 60 m hohe Baum kommt natürlich
nur in den subtropischen Regionen Australiens und Tasmaniens vor. Charakteristisch sind die senkrecht herabhängen-den, ca. 20 cm langen, länglichen und dickledrigen Folgeblätter. Die Primärblätter junger Pflanzen besitzen ein unterschiedliches Aussehen, sie sind kleiner, herz- bis eiförmig und blaugrün. Medizinisch verwendet werden die gesammelten und getrockneten Folgeblätter sowie das daraus gewonnene ätherische Öl (Eucalyptusöl). Der Eucalyptusbaum ist in Australien beheimatet. Importiert wird die Droge haupsächlich aus Spanien und Marokko.
|
||
|
|
||
|
Wirkung und Anwendung
|
||
| Innerlich | ||
|
|
||
|
Äußerlich
|
||
|
* Als Salbe oder Öl:
- zum einreiben bei Erkältungskrankheiten besonders bei Schupfen, Inhalation |
||
|
Teezubereitung und Dosierung
|
||
|
Tee:
1 Teelöffel getrocknete, zerkleinerte Eucalyptusblätter werden mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen, zugedeckt 10 bis 15 Minuten stehen gelassen und dann abgeseiht. Bis zu 3 mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Zum Inhalieren werden die zerkleinerten Blätter mit heißem Wasser übergossen und die Dämpfe eingeatmet. Eucalyptusöl: |
||
| Hinweis ! | ||
| Nicht bei Kindern unter 2 Jahren anwenden! Bei äußerlicher Anwendung von Zubereitungen mit Eukalyptusöl oder Cineol sollte darauf geachtet werden, dass diese bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Gesichtsbereich aufgetragen werden! Nicht anwenden bei entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich, der Galle oder bei schweren Lebererkrankungen anwenden! In seltenen Fällen oder bei empfindlichen Personen kann die Einnahme zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen! Bei Diabetikern nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden! Die Einnahme von Eukalyptuszubereitungen kann möglicherweise den Blutzuckerspiegel senken. Der Blutzuckerspiegel sollte daher engmaschig kontrolliert werden und die Medikation angepasst werden. Bei länger anhaltenden Beschwerden und insbesondere bei Kindern sollte ein Arzt aufgesucht werden! Wechselwirkungen: Vergiftung: |
||
Inhaltsstoffe |
||
|
Ätherisches Öl ( Eucalyptol) Tannine, Gerbstoffe, Flavonoide |
||
|
|
|
|
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
|
|
|
***
|
|
|
Geschichte der Pflanze |
|
|
In alter Zeit wurde die Pflanze in den Orient eingeführt,
von dort aus kam sie ins Mittelmeergebiet.
Die Kreuzfahrer brachten sie über die Alpen ins das mittelalterliche Europa. Hier wird sie im 13. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt. Die Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts beschrieben
die Pflanze als appetitanregend, verdauungsfördernd, schweiss
und harntreibend. |