| Erdrauch |
( Fumaria officinalis )
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| Familie der Erdrauchgewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Erdgalle, Erdrautenkraut, Feldraute, Finsterkraut, Grindkraut,
Krätzenheilkraut, Krätzenkerbelkraut, Krätzekraut, Taubenkopf, wildes Weinkraut, Ackerraute, gemeiner Erdrauch, Alpraute, Alprauch, Blutkraut, Erdraute, Feldraute, Fimstert, faule Gret, Grindkraut, Herdrauch, Katzenkerbel, Katzenklauen, Krätzheil, Lewkenkraut, Nonnenrö, Nonnenkraut, Taubenkerbel, Taubenkropf, wildes Weinkraut |
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Verwendet werden:
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das Kraut
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Pflanzenbeschreibung
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Der Name Erdrauch soll darauf zurückzuführen
sein, dass die wie angeräuchert erscheinenden grau-grünen Blätter
aus der Ferne wie Rauch erscheinen. Die 10 bis 50 cm hoch wachsende Pflanze ist in Europa und Asien verbreitet und wächst auf Ödland oder an Wegrändern. Die in dichten Trauben sitzenden Blüten sind purpurrot bis rosa, an der Spitze und innen dunkelrot bis schwarz gefärbt. Die kleinen Früchte erscheinen schon während der Blütezeit im Sommer. Medizinisch verwendet werden die während der Blütezeit
gesammelten oberirdischen Pflanzenteile.
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Wirkung und Anwendung
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| Innerlich | ||
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* Erdrauch wirkt im Frühjahr als Frühjahrkur ( 20 g pro
Liter Wasser, 3 Tassen pro Tag trinken ): * Zu empfehlen auch bei: |
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Äußerlich
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uninteressant
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Teezubereitung und Dosierung
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1 bis 2 Teelöffel Erdrauchkraut werden mit ca.
150 ml siedendem Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht.
Den noch warmen Tee eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten trinken. |
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| Hinweis ! | ||
| Man sollte den Tee nicht stärker machen
als 2 g. auf eine Tasse machen. Nach 6 Tagen ist immer ein Unterbrechung der Behandlung die Regel. Nicht in höheren Dosen oder über längere Zeit anwenden! Die Aufnahme größerer Mengen an Alkaloiden kann zu Vergiftungserscheinungen führen! Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden, da hierzu ungenügend Informationen über die Sicherheit vorliegen! Auch sollte man die Tagesdosis über den Tag verteilen und immer nur schluckweise nehmen, damit schädliche Nebenwirkungen nicht auftreten. |
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Inhaltsstoffe |
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Alkaloide ( Fumarin ), Bitterstoffe, Schleim, Harz und Flavonoide
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Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
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Geschichte der Pflanze |
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Der Rauch glimmender Erdrauchblätter soll unerwünschte
Geister vertreiben. Eine große Rolle spielt die Pflanze auch im Liebeszauber. Die Pflanze wird bereits bei Dioskurides erwähnt. |