| Eibisch |
( Althaea officinalis )
|
|
| Familie der Malvengewächse | ||
| Weitere Namen | ||
| Ibisch, Samtpappel, Altee, alte Eh , Heilwurz, Hilfswurz,
Ipsche, weiße Malve, echter Eibisch, Eibsche, Ibsche, Allee Tee. |
||
|
Verwendet werden:
|
Wurzel
|
|
|
|
||
|
Pflanzenbeschreibung
|
||
|
Die mehrjährige, bis 1.5 m hoch wachsende, weich
behaarte Pflanze ist in ganz Europa und Westasien verbreitet.
Die Blüten sind blassrosa bis weiß. Medizinisch verwendet werden die kurz vor der Blüte gesammelten Blätter und die Wurzeln. Die Heimat der Pflanze ist Europa und Westasien. Importiert wird die Droge aus Bulgarien, Jugoslawien, Rußland, Ungarn und Belgien.
|
||
|
|
||
|
Wirkung und Anwendung
|
||
| Innerlich | ||
|
* Eibisch hat im Allgemeinem die gleichen Anwendungsmöglichkeiten
die Malve * Gut wirksam bei schmerzhaftem Urinieren und gegen Weißfluß bei Frauen.
|
||
| Äußerlich | ||
|
* Bei Entzündungen und Geschwüren der Mundhöhle *Als Auflage bei harten Geschwüren. Gegen leichte Entzündungen
der Haut.
|
||
|
Teezubereitung und Dosierung
|
||
|
Ein knapper Teelöffel fein geschnittene
Eibischwurzel wird mit 150 ml kaltem Wasser angesetzt
und unter häufigem Umrühren 1 2 Stunden lang ausgezogen. Nach dem Abseihen wird der Tee leicht angewärmt und getrunken. |
||
| Hinweis ! | ||
| Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel
kann deren Wirkung beeinträchtigt werden. Es sollte daher sicherheitshalber ein zeitlicher Abstand (Einnahme der Arzneimittel 2 Stunden vor der Einnahme der Eibischzubereitung) eingehalten werden. Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder immer wieder kehren, ist ein Arzt aufzusuchen. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Risiken oder Nebenwirkungen bekannt. |
||
Inhaltsstoffe |
||
| Schleim, Zucker, Pektin, Stärke, etwas Gerbstoff. |
||
|
|
||
|
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte
|
||
|
Ein Sirup für Kinder |
||
|
Geschichte der Pflanze |
||
|
Die Blüten des roten Eibischs ziehen Geld, Erfolg
und materiellen Wohlstand an.
Wenn man einige Pflanzen in der Nähe des Hauses pflanzt kann man damit Elfen und Feen anziehen, die dieses Kraut auch sehr schätzen. Im altem Ägypten wurde die Wurzel in süßen Wein eingelegt und gegen Husten eingenommen. Hippokrates stellte aus Eibischwurzel, Honig und Harz eine Salbe gegen
Haut und Gelenkstumore her, die auch gegen Im europäischem Mittelalter fand Eibisch große Verwendung gegen
Tumore. Es wird auch eine Wirkung gegen Tuberkulose erwähnt. |
||