Ein Geschenk
über das ich mich unheimlich gefreut habe
Wie ein Stern unter Milliarden andern,
Die dort oben auf ihren Bahnen wandern,
Der aber doch, auch wenn er hier nicht siegt,
am Meisten mir am Herzen liegt,
Dessen Licht so hell erstrahlt,
Der in jeder klaren Nacht,
Die Gestirne überstrahlt,
Der sie fängt in seiner Pracht,
Du bist die Antwort auf all meine Fragen,
Denn Du bist, wie dieser Stern,
Auf meine Art wollt' ich dir nur sagen,
Ich hab' dich von Herzen gern.
(©Hl. Strohsack)

Geschenk von Balu
Der neue Tag beginnt nun schnell,
draußen wird es gleich schon hell.
Die Sonne wird ihr Licht Dir schenken,
sollst dabei an mich auch denken.
Diese Worte hier von mir,
mache ich zum Geschenk nun Dir.
(©Balu)

Die Hexe
Sie reitet nicht etwa auf einem Besen,
ist zudem kein häßlich´ Wesen.
Keinen Buckel, auch kein Warzengesicht,
die Magie nicht schwarz, sondern voll Liebe und Licht.
Alandra sich dies Hexlein nennt,
ein jeder Sie als Freundin kennt.
Die Kräuter Sie für alle richtet,
gelegentlich ein Textlein dichtet.
Das Sie ist lieb, glaub´ nicht nur ich,
nein Alandra, deine Freunde mögen Dich!
So wünsch ich Dir, so möge es sein,
viel Glück und auch viel Sonnenschein.
(©Balu)

Leben
Ein bißchen mehr Freude, weniger Streit,
etwas mehr Güte, weniger Neid,
auch viel mehr Wahrheit immerdar,
und viel mehr Hilfe bei Gefahr,
ein bißchen mehr "wir", weniger "ich",
ein bißchen mehr Kraft, nicht so zimperlich,
und viel mehr Blumen während des Lebens;
denn auf den Gräbern sind sie vergebens.
(unbekannt)

Was ist Leben?
Dunkelheit umgibt mich, an allen Tagen,
Immer wieder diese Fragen,
Warum bin ich, wie ich bin?
Hat das Leben einen Sinn?
Ist mein Dasein denn verschwendet?
Nur eine Krankheit, die tödlich endet?
Oder ist der Tod nur ein Übergang,
mit der Ewigkeit in Zusammenhang?
Ist ein Teil von mir erblich?
Meine Seele vielleicht unsterblich?
Vielleicht ist auch die Unsterblichkeit,
nur ein Traum aus der Jugendzeit.
Ich weiß keine Antwort auf diese Fragen,
so sehr ich auch darüber nachdenk'.
Nur eines kann ich mit Sicherheit sagen:
Das Leben ist ein Geschenk.
(©Hl. Strohsack)

Liebe ist ...
Einander vertrauen und verstehen,
gemeinsam durch Dick und Dünn zu gehen.
Einander zu verzeihen und zu achten,
gleich welche Fehler wir auch machten.
Dem anderen Raum zum Leben lassen,
ihr zu verzeihen und sie nicht zu hassen.
Nicht ändern wollen die man liebt,
die einem Güte und Wärme gibt.
An sie denken immerzu,
das eigene Herz kommt nicht zur Ruh´.
Das Herz schmerzt Dir, es tut so weh,
fragt sie danach, sagst Du nur nee.
Sagt sie jedoch, mit Dir ist Schluss,
gib ihr zum Abschied einen Kuss.
(©Balu)

Sternenlicht
Es ist das Licht,
Das ich in ihren Augen sehe,
Wenn ich ihr meine Gefühle gestehe,
Von solchem Glanz, von solcher Pracht
Ein Inferno unendlicher Macht,
Doch noch mächtiger ist,
Was in meinem Herzen brennt,
Das Feuer, das sich Liebe nennt,
Sie ist der Stern,
Der Licht in mein Herz brachte,
Der mein inneres Feuer entfachte,
In meinem Kosmos ist sie der Stern,
Sie ist mir so nah, und doch so fern,
Sie umgibt mich,
Doch berühren kann ich sie nicht,
Was mir bleibt, ist nur ihr Sternenlicht.
(©Hl. Strohsack)

Sternchen
Wenn Du in den Himmel schaust
und Dir dort ein Sternchen klaust.
Gib ihm einen Kuss und denk an mich,
denn das Sternchen das bin ich!
(unbekannt)

Stern der Liebe
Er leuchtet hell in finsterer Nacht,
der Stern der Liebe, der über uns wacht.
Das Licht, tief in meinem Herzen, das sich Liebe nennt,
Du siehst es nicht, doch der Stern es sehr wohl erkennt.
So schaue ich hinaus, in jeder Nacht,
suche den Stern, schaue nach was er macht.
Und wieder leuchtet er hell und klar,
siehst Du ihn nicht; ist er nicht wunderbar?
Schau ihn Dir an, der Liebe Stern
und Du weißt, ich habe Dich gern.
Und leuchtet er heller dann als das Mondenlicht,
sei Dir bewußt, stärker lieben kann man nicht.
Das Licht in meinem Herzen, es möchte zu Dir,
um Dir zu zeigen, meine Liebe zu Dir.
Doch meine Gefühle, ich kann sie nicht zeigen,
muß alles erdulden, muß genießen und schweigen.
Und so schweige ich und zügele meine inneren Triebe,
denn alles was ich Dir geben kann, ist dieser Stern der Liebe.
(©Balu)

Der Wind
Der Wind fegt über das Meer mit teuflicher Pracht
als keife ein Dämon durch die dunkle Nacht.
Die Nacht der Fantasie beginnt im Westen
und will den Glauben der Menschen testen.
Ja , übers Meer da wehet der Wind
steigt an den Klippen empor , ganz geschwind.
Übers Land fegen Donner und Blitz
über dem Meer hat der Wind seinen Sitz.
Segel zerreißen unter der Wucht der Wellen
als wollten sie sich zu dem Wind gesellen.
Es ist die Nacht der Geister und Dämonen
sie werden die ganze Mannschaft holen.
Um Mitternacht versinkt dann das Schiff"Unbekannt"
und wird nie erreichen das so nahe Land.
Du böser Vater Wind was hast du wieder getan
machst Dir Wasser und Menschen Untertan.
Bewegst Wälder , Häuser und Geäst mit deiner Stärke
zerstörst die Felder die des Menschen Zukunft waren
und Du wirst Sie vor keinem Unheil bewahren.
So zügele doch Deine dämonische Pracht,
denn Niemand ist Stärker als deine Macht.
(©Balu)

Die Rose
Eine Rose kann viel geben,
wenn sie steht in Blütenkraft,
sie Stahlt mit ihrem Blütenkleid,
wie's keine andre schafft.
Doch wenn man sie nicht pflegt,
wird bald der Kopf ihr schwer,
ihr Blütenkleid legt sie dann ab,
an jedem Tage mehr.
Wenn verwelkt sie dann am Ende,
ganz alleine, glanzlos steht,
wird es nicht mehr lange dauern,
bis sie gänzlich dann vergeht.
(©Dichter2)

Öffne doch Dein Herz
Öffne doch Dein Herz,
für die schönen Dinge dieser Welt
und tu doch endlich einmal das,
was Dir so gut gefällt.
Versuche Dich zu lösen,
von Deinen Schwierigkeiten,
denn sie werden weiterhin,
Dir Ärger nur bereiten.
Auch Du hast doch ein Recht,
auf Liebe und Geborgenheit,
gehe nur den „Rechten“ Weg,
dann ist es nicht mehr weit.
(©Dichter2)

Das Licht
Zart berührte der Wind meine Haut und
spielte mit den Haaren eine Symphonie der Lust.
Das Kribbeln ergriff sogleich von mir Besitz und ich verspürte
einen leichten Stromschlag, selbst im kleinen Zeh.
Aufflammende Blitze erhellten mein inneres Auge und ich gab mich den
buntesten Lichtbildern hin, die man sich vorstellen kann.
Ein Gefühl der Einheit und Zufriedenheit legte sich um meine Seele.
Die weichen Farbtöne verschmolzen zu himmlischer Musik und
ein nichtenden zu scheinender Hauch von Sinnlichkeit und
Wärme durchdrang jede Zelle meines noch erdverbundenen Körpers.
Doch schließlich war jener Moment gekommen,
an dem sich Geist und Seele von der Hülle verabschiedeten.
Unendliche Güte und Frieden durchströmte meine Gedanken
und nahmen mich mit auf die große Reise.
Ich erblickte die Spirale am Ende des Tunnels und glitt hinein
in das ewig helle Licht der Unendlichkeit.
Endlich hatte ich mein Ziel erreicht mit der erleichternden Gewißheit,
das ich niemals mehr zurückkehren werde.
(©Balu)

Sommernacht
Ein warme Brise
fährt mir durch das Haar
Fast glaube ich
dein Lachen im Wind zu hören
Blasses Mondlicht
umarmt mich sanft
wie eine Berührung von dir
Die Sterne funkeln am Himmel
Schenken mir ein Lächeln
Als blickte ich in deine Augen
Den Liedern der Nacht lauschend
Stelle ich mir vor
Deine Stimme zu hören
Lieblich duftet die Sommernacht
für einen Moment
kann ich deinen Atem spüren
Doch wenn ich erwache
bist du nicht mehr bei mir
Erinnerung verblasst
ich bin allein
gefangen in einem Moment
Nur die Zukunft kann mich befreien
wenn wir uns wieder begegnen
(©Strohsack)

Zum Leiden geschaffen
Leidet eine Seele Schmerz
so leide ich mit ihr
gebe dafür mein Herz
auf dass sie ihres nicht verlier
Empfindet sie Freude
fühle ich mich klein
damit sie es nicht vergeude
leide ich allein
(©Strohsack)

Glaswand
Durch das Glas sehe ich dich
doch deine Seite ist verspiegelt
deine Lippen bewegen sich
doch ich höre kein Wort
kann nur interpretieren
was du vielleicht sagen willst
Ein Tränenmeer umgibt mich
ich versuche zu schwimmen
doch jeder Versuch
das Glas zu brechen
deine Hand zu ergreifen
zieht mich hinunter
hinab in die schwarze Tiefe
Die Distanz zwischen uns wächst
meine Hilferufe verstummen
bevor sie dich erreichen
Licht weicht der Dunkelheit
Hoffnung stirbt
du bist so unerreichbar fern
und hast nicht einmal bemerkt
dass ich jemals existiert habe
(©Strohsack)

Der Schlüssel
Es war mal eine Rittersfrau,
die war des abends meistens blau.
Sie fühlte sich sehr einsam,
denn der, der meistens nicht kam,
das war ihr Göttergatte,
den sie geehelicht hatte.
Sie dachte sich,
was mach ich bloß,
es juckt doch so
in meinem Schoß
und trank noch einen Schluck,
gluck, gluck.
Da kam ihr dann der Geistesblitz:
ich kenne doch den alten Fritz,
Zu dem werd ich jetzt reiten
der kann dann in mich gleiten,
und macht sich auf den Weg,
über des Burgtors Steg.
Sie reitet schnell durch dunkle Nacht
bis sie die Festung sieht.
Und ruft „Ich habe mich Dir mitgebracht“,
was Fritz wohl schon erriet.
Der freut sich auf das dralle Weib
und zerrt alsbald an ihrem Kleid.
Doch schnell vergeht ihm seine Lust,
die Frau hat einen Keuschheitsgurt !
Und sieht in seinem stillen Frust
der ist ganz mächtig zugezurrt.
Zu allem Übel hängt davor
ein Schloß vor ihrem kleinen Tor.
Jetzt fällt ihr ein,
da war doch was.
Den Schlüssel bräucht ich
Zu dem Spaß.
Doch dieser liegt,
wie kann’s sonst sein,
daheim.
Und die Moral von der Geschicht:
Vergesse Deine Schlüssel nicht.
(©Keb)

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